Chronik

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Zuletzt aktualisiert am Freitag, 27. November 2020

Anfänge 1957 -1982

 

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In der 50jährigen Geschichte unseres Vereins hat es eine Fülle von wichtigen Ereignissen gegeben. Mit Stolz und Freude dürfen wir sagen, dass es überwiegend positive Ereignisse waren. Es würde zu weit führen, sie alle hier aufzuführen. Dafür liefert auch die Chronik einen ausreichenden Überblick. Dennoch wollen wir einige Ereignisse und Daten aufführen, die für unseren Verein sowohl positiv als auch negativ von größerer Bedeutung waren.

1957   

Tischtennisabteilung der DJK Arminia Hamm macht sich als DJK Grünweiß Bad Hamm selbständig und nimmt in der Bezirksklasse den Spielbetrieb auf.

1958/59 

Die Spieler Theo Vatheuer, Wolfgang Vatheuer und Willi Willeken gehen "leihweise" zum ESV Hamm, um die in die Oberliga aufgestiegene Mannschaft zu verstärken. ESV belegte den 4. Platz und stieg in die zusammengelegte Oberliga West auf. Anschließend wechselte die Tischtennisabteilung des ESV zu DJK Grünweiß Bad Hamm über.

1959/60

Abstieg aus der Oberliga. Willi Willeken wird deutscher Jugendmeister. Wolfgang Vatheuer schlägt Schöler.

1960 

Grünweiß richtet das 1. Nordrhein-Westfalenturnier aus.

1960/61 

Die erste Mannschaft wird Meister der Verbandsliga und steigt wieder in die Oberliga auf.

1961/62 

Wir sind wieder Oberligist.

1962/63 

Grünweiß muß wieder aus der Oberliga absteigen.

1963/64

Die erste Mannschaft wird erneut Meister in der Verbandsliga und steigt erneut in die Oberliga auf.

1964/65 

Grünweiß muss (hoffentlich) zum letzten Mal aus der Oberliga absteigen.

1966/67 - 1974 

Die erste Mannschaft spielt in der Oberliga und gewinnt dreimal den Titel des Vizemeisters.

1966/67

Grünweiß gewinnt den westdeutschen Pokal für Verbandsligamannschaften.

1968 

Der Verein richtet die westdeutschen Meisterschaften aus.

1969

Die zweite Mannschaft steigt in die Verbandsliga auf.

1970 

Das westdeutsche Ranglistenturnier wird ausgerichtet. Udo Lang belegt den 11. Platz.

1972 

Der Länderkampf Deutschland - Südkorea wird in der Carl-Diem-Sporthalle ausgetragen. Grünweiß wird westdeutscher Pokalmeister der Oberliga.

1972/73 

Die dritte Mannschaft steigt in die Verbandsliga auf. Wir sind stolz darauf die beste dritte Mannschaft Deutschland's zu haben.

1973/74 

Die erste Mannschaft gewinnt erneut den westdeutschen Pokal. Die dritte Mannschaft muß die Verbandsliga wieder verlassen.

1974/75

Oberliga/Verbandsliga/Landesliga/Bezirksklasse. Dr. Hoffmann schlägt Schöler. Der Verein richtet Europaligaspiel Deutschland gegen Jugoslawien aus. Fast 2000 Zuschauer sehen das Spiel.

1974

Der Verein gewinnt zum dritten Mal hintereinander den Pokal für die Oberliga.

07.11.1974 

Grünweiß wird in das Vereinsregister des Amtsgerichts Hamm eingetragen.

1975/76

Die Mannschaft Dr. Hans-Dieter Hoffmann, Heinz-Günter Hoffmann, Udo Lang, Franz-Josef Hürmann, Peter Schrimpf und Helmut Brötzmann sowie Ersatzmann Georg Gründken wird Meister der Oberliga West und Aufsteiger in die Bundesliga.

Okt. 1976

Grünweiß verliert gegen Banik-Ostrau im Messe-Cup.

1976/1977

Bundesliga/2. wird Meister der Verbandsliga.

Jan. 1977 

Bernt Jansen wird mit Wilfried Lieck Deutscher Meister im Herren-Doppel.

1976/77

Die zweite Mannschaft steigt in die Oberliga mit Gründgen, Schrimpf, Dobrindt, Mosbacher, W. Vatheuer, De Vries und Rosenhövel auf.

1977/78

Die 1. Mannschaft ist dem Abstieg aus der Bundesliga knapp entronnen.

1978/79

Die 1. Mannschaft spielt mit Nicky Jarvis, Claus Pedersen, Dietmar Kelkel, Andreas Assner, Dr. H.-D. Hoffman, Udo Lang, Elmar Schneider, Georg Gründken. Claus Pedersen wird Nr. 30 der Weltrangliste.

1979/80

Bundesliga/2. steigt in die Oberliga auf/3. spielt in der Verbandsliga. Wir richten Länderkampf gegen China aus. Schüler werden Westdeutscher Meister.

1981/82

Erste wird 7. der Bundesliga/Zweite wird zusammen mit Rheinberg Meister der 2. Bundesliga. Im Entscheidungsspiel ist Rheinberg ein Satz besser. Dritte steigt in die Oberliga auf. Die Vierte spielt in der Landesliga.

März 1982 

Der Verein feiert 25jähriges Jubiläum. Die Mannschaften sind in der Bundesliga/2. Bundesliga/Oberliga/Landesliga/Kreisliga/2. u. 3. Kreisklasse vertreten. Nolten, Bernd Sontag, Andreas Preuß und Martin Vatheuer sind für die einzelnen Kader des DTTB nominiert.



 

 

Grünweiß in der Bundesliga! Mannschaften von 1976-98 und 2008/09

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1976-1978   1979-1980 1981-1982

1983-1984 1985-1986

1987 1988 1989 1990

1991 1992 1993 1994

1995 1996 1997 2008 2009

 

Jugenderfolge

1959/60 Willi Willecken wird Deutscher Jugendmeister im Doppel mit Schwaning.

1960/61 Martin Stachowiak/Raymund Vatheuer werden Bezirksmeister bei den Schülern.

1963/64 Martin Stachowiak/Raymund Vatheuer werden im Doppel Jugend-Bezirksmeister. Die Jugend mit R. Vatheuer, Stachowiak, G. Rosenhövel, Linnenlücke, Piette und Becker werden Mannschaftsbezirksmeister und erreichen in Westdeutschland das Finale.

1971/72 Brötzmann/Wosik werden Jugendbezirksmeister im Doppel.

1972/73 Ralf Wosik wird Vierter bei der Deutschen Jugendrangliste. Brötzmann wird 3. Westdeutscher Jugendmeister.

1973/74 Ralf Wosik wird 2. Westdeutscher Jugendmeister.

1977/78 Andreas Assner wird 2. der Jugendrangliste in Westdeutschland und Dritter in Deutschland. Bei den Deutschen Jugendmeisterschaften wird er 1. im Mixed, 2. im Doppel und 3. im Einzel.

1978/79 Martin Vatheuer spielt sich in die Westdeutsche Rangliste für B-Schüler.

1979/80 Die Schüler werden Westdeutscher Meister: Martin Vatheuer wird Vierter der  Westdeutschen Rangliste der B-Schüler. Bernd Sonntag wird Erster der Westdeutschen Jugend-Rangliste und Fünfter in ganz Deutschland.


1981/82 Die Jugend von Grünweiß wird 2. WTTV-Mannschaftsmeister und gewinnt später den WTTV-Pokalwettbewerb: Martin Vatheuer, Jürgen Reich, Andreas Hecker, Mathias Vatheuer, Martin Pospisil, Jochen Lang, Volkmar von Kalkstein, Torben Wosik, Matthias Vatheuer, Trainer: Andreas Adämmer

Grünweiß und seine Ausländer

Seit der Saison 1977/78 hatte der TTC Grünweiß Bad Hamm – sofern er erst- oder zweitklassig spielte - immer einen Ausländer an der Spitzenposition. Nicht selten mussten sich die Verantwortlichen die Frage gefallen lassen. „Wie könnt ihr das finanzieren?, ihr müsst wohl im Geld schwimmen. “Man muss sogar Verständnis für die Frage aufbringen, wenn man die Namensliste der ausländischen Spitzenspieler durchgeht, die für unseren Club gespielt haben.

Namen wie Pedersen, Bengtsson, Lindh, Boggan, ChenZhibin, Xu Zengcai oder Fan Changmao, um nur einige zu nennen, ließen das Herz eines jeden Tischtennisfans höher schlagen. Nun, Grünweiß schwamm natürlich nicht im Geld. Im Gegenteil, man hatte meistens den kleinsten Etat der jeweiligen Liga. So grenzte die Verpflichtung solch namhafter Spieler auch manchmal an ein Wunder. Wieviel Arbeit und Geduld dahinter steckte, weiß sicherlich vor allem Theo Vatheuer. Meistens konnten wir diese Spitzenspieler auch nicht lange halten. Finanzkräftigere Vereine warben sie uns nach kurzer Zeit ab.

Die Frage nach den besten ausländischen Spielern können wir – so glauben wir jedenfalls - relativ leicht beantworten. Claus Pedersen war der wertvollste Spieler, weil er lange dem Verein die Treue hielt und auch sehr erfolgreich spielte. Er verlängerte stets per Handschlag sein Engagement für unseren Verein. Xu Zengcai war eindeutig der attraktivste Spieler für unsere Zuschauer. Er war der schnellste Spieler, den wir je hatten und legte mit seiner unglaublichen Vorhand reihenweise die Spitzenspieler (unter anderem zweimal Jan-Ove Waldner) aufs Kreuz.

Es wundert nicht, dass die älteren Fans heute noch von ihm voller Hochachtung sprechen. Er blieb zwei Jahre. Hervorragend spielten aber auch Stellan Bengtsson, Erik Lindh, Carl Prean, Chen Zhibin oder FanChangmao, um nur einige zu nennen. Sie alle konnten wir aber nur für kurze Zeit halten. Insgesamt kann man sagen, dass uns unsere ausländischen Spieler - bis auf ein oder zwei Ausnahmen - nicht enttäuschten. Im Gegensatz zu einigen deutschen Spielern.

 

Spitzenspieler 1977-1989

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