Gelingt der Ersten eine Überraschung in Dortmund?

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Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, 10. Januar 2019

Vor einer sehr schwierigen Aufgabe steht die erste Mannschaft des TTC GW Bad Hamm am Sonntag: Das Team um die beiden Teamcoaches Dustin Gesinghaus und Henk van Spanje muss zum Derby der 2. Bundesliga nach Dortmund.

Im Hinspiel hauchdünn gegen Nagy, den besten Mann des unteren Paarkreuzes unterlegen: Hermann Mühlbach

Der BVB hat lediglich vier Verlustpunkte und spielt eine bärenstarke Saison. Zurecht heißt dies Tabellenführung. Bei den Grünweißen hingegen lief es auch zu Rückrundenbeginn noch nicht wie erhofft und man holte in Fulda - gegen die Hessen glänzte man zu Saisonbeginn noch mit einem Sieg - lediglich ein Unentschieden. So hängen die Trauben natürlich sehr, sehr hoch. Nicht einfacher wird die Situation dadurch, dass beide Grünweiß-Japaner, also sowohl Koyo Kanamitsu als auch Yukiya Uda, nicht zur Verfügung stehen, da sie bei den Japanischen Meisterschaften einen nationalen Pflichttermin absolvieren müssen.

„ Gegen die Borussen wird es mit dezimierter Truppe alles andere als einfach. Nichtsdestotrotz werden wir natürlich alles geben, um vielleicht die erste positive Überraschung der Saison zu bringen“, hofft Henk van Spanje darauf, dass vielleicht einmal all seine Akteure gleichzeitig eine gute Form zeigen, was in dieser Saison noch nicht der Fall war.

Am oberen Paarkreuz kann Damien Eloi immer beide Spiele gewinnen, auch wenn Alberto Mino, der Ecuadorianer der Gastgeber, und auch Erik Bottroff, der durch seine Topsaisonleistungen maßgeblich für die Tabellenführung der Dortmunder verantwortlich ist, zum Besten gehören, was die Liga zu bieten hat. Gerrit Engemann hat Bottroff in dieser Spielzeit schon geschlagen. „ Gerrit kann oben locker aufspielen, weil er nicht zum Siegen verdammt ist“, hofft van Spanje, dass er seine gute Form der Vorwoche, als er gegen Fulda ungeschlagen blieb, konservieren kann. Unten treffen Hermann Mühlbach und Henning Zeptner auf Krisztian Nagy und Evgeny Fadeev. Hermann Mühlbach hat gegen beide Gegner immer völlig offene Begegnungen. Vielleicht gelingt ihm ja sein persönlicher Befreiungsschlag gerade in einer Partie, in der sein Team klarer Außenseiter ist.

Die Doppel waren bisher nicht der ausschlaggebende Faktor für die missliche Lage der Hammer: Kann man zu Anfang eine Doppelbegegnung siegreich gestalten und an den vorderen Positionen nachgelegen, ist vielleicht auch als Außenseiter etwas drin.

„Wir werden nichts unversucht lassen, um vielleicht einen Punkt aus Dortmund zu entführen“, appelliert van Spanje noch einmal an die Kampfmoral seiner Mannschaft.

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