Gerrit Engemann schlägt Weltranglisten-16.!

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Zuletzt aktualisiert am Dienstag, 25. August 2020

Beim Finale des Düsseldorf Masters am vergangenen Wochenende gelang Gerrit Engemann ein Riesen-Erfolg. Mit 4:3 besiegte er den Weltranglisten-16. Patrick Franziska und erreichte damit das Halbfinale beim Finalturnier der Masters-Serie.

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Diese Leistung sorgte für viel Aufsehen.

WWW.tischtennis.de berichtet:

'Für eine faustdicke Überraschung sorgte Gerrit Engemann. Das 21 Jahre alte Talent des TTC GW Bad Hamm, als Ersatz für den nicht abkömmlichen Weltranglistenelften Dimitrij Ovtcharov ins Feld gerückt, warf in sieben Sätzen den an Position eins gesetzten Saarbrücker Patrick Franziska aus dem Titelrennen. Der U21-EM-Finalist von 2019 drehte das Match ausgerechnet in jenem Moment, als der Weltranglisten-16. bei 2:2 nach Sätzen im fünften Durchgang bei einer 7:3-Führung auf der Siegerstraße schien. Zweitligaspieler Engemann holte sich den Satz mit 11:8 und ließ sich anschließendend auch vom 3:3-Ausgleich des EM-Dritten nicht beeindrucken. Der Entscheidungssatz ging nach einem 5:0-Start sogar mit 11:3 an den Westfalen. Franziska lobte seinen Gegner, übte aber auch deutliche Selbstkritik: "„Gerrit hat ganz gut gespielt, ich eher weniger. Ich war heute nicht zufrieden mit meiner Vorstellung. Gut, dass die Saison erst in ein paar Wochen beginnt. Ich habe deutlich gemerkt, welche Defizite noch da sind.“ Der stolze Überraschungssieger gestand im Anschluss: "Ich kann es im Moment selbst noch nicht wirklich glauben. Patrick hatte sicherlich nicht seinen besten Tag und es herrschten wegen der hohen Luftfeuchtigkeit in der Halle auch schwierige Verhältnisse. Aber ich habe gut gespielt und bin sehr glücklich, einen Spieler geschlagen zu haben, der so hoch in der Weltrangliste eingestuft ist. Das ist mir noch nie zuvor gelungen." Engemann, der in der Masters-Serie jedoch zuvor immerhin bereits zweimal den Weltranglisten-76. Alberto Mino (Ecuador) bezwingen konnte, führt seine gute Form auf das intensive Training der letzten Monate zurück: "Die sehr lange Trainingsphase durch Corona hat mir gutgetan. Es war wirklich einmal Zeit, intensiv auch an den Basics zu arbeiten. Ich spüre, dass ich immer besser spiele." DTTB-Sportdirektor Richard Prause lobte die Leistung des Talents: "Auch wenn Patrick sicherlich besser spielen kann, diesen Sieg hat sich Gerrit mit vielen guten Bällen und einer starken Leistung heute durchaus verdient."

Hier die Berichterstattung des Westfälischen Azeiger:

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