Grünweiß hofft auf dritten Sieg in Folge

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Zuletzt aktualisiert am Freitag, 08. Februar 2019

Nach zwei Siegen in Folge sieht die Lage beim Zweitbundesligisten TTC GW Bad Hamm nicht mehr ganz so düster aus wie noch vor kurzem. Trotzdem ist die Situation nach wie vor alles andere als entspannt, ist die Liga doch so ausgeglichen, dass ein Ausruhen nicht in Frage kommt.

Hat sich in Japan und China vorbereitet: Koyo Kanamitsu

Trainer Dustin Gesinghaus rechnet vor: „ Wir haben aktuell 12 Pluspunkte. Ich gehe davon aus, dass wir aus den verbleibenden fünf Saisonspielen noch zumindest fünf Punkte holen müssen, besser sechs.“ Einfach wird dies sicher nicht, sind doch mit Bad Homburg, Mainz und Saarbrücken die Tabellenzweiten bis -vierten darunter, die allesamt ein deutlich positives Punktekonto haben. So möchte die Mannschaft um die beiden Trainer Dustin Gesinghaus und Henk van Spanje lieber gleich am kommenden Sonntag nachlegen.

Da heißt der Gastgeber um 11 Uhr morgens 1.FC Saarbrücken-TT. Gegen eben diesen Gegner gab es in der Hinrunde eine der empfindlichsten Saisonschlappen, die unter anderem dazu beitrug, dass der TTC in Abstiegsgefahr geriet. 

„Wir wissen um die Bedeutung des Spiels und werden mit unserem kompletten Kader nach Saarbrücken reisen, um möglichst früh die erforderlichen Zähler einzusacken. Ungern möchten wir uns in den letzten Saisonspielen gegen die direkte Konkurrenz die Punkte holen müssen“, glaubt Gesinghaus an einen Sieg in Saarbrücken.

Aufgrund der letzten beiden Spiele besteht auch durchaus Anlass zum Optimismus: Das gesamte Team präsentierte sich in guter Form. Auch wenn Jugend-Vizeweltmeister Yukiya Uda durch seinen japanischen Landsmann Koyo Kanamitsu ersetzt wird, bedeutet dies keine unbedingte Schwächung: „ Sicherlich hat Yukiya im Schnitt den höheren Standard, aber wir wissen, dass auch Koyo das Rüstzeug für zwei Zähler hat“, glaubt Gesinghaus, dass der Rechtshänder nach einer bisher eher dürftigen Spielzeit wieder zuschlagen wird. Neben ihm wird Damien Eloi am oberen Paarkreuz an die Tische treten. Gerrit Engemann und Hermann Mühlbach bilden das untere Paarkreuz. Henning Zeptner ist die echte Alternative im Doppel.

Die Mannschaft des Gastgebers ist eine kleine Wundertüte, weil man nie weiß, wer aus dem großen Kader zum Einsatz kommt. Als Reserveteam des Erstligisten verfügt die Mannschaft über eine große Anzahl an jungen europäische Talenten, die allesamt den Sprung in Liga 1 schaffen wollen und die guten Trainingsbedingungen an der Saar nutzen. Zur Auswahl stehen hier Tomas Polanski aus der Tschechischen Republik, der Däne Tobias Rasmussen, der den Sprung in die TTBL zur kommenden Saison geschafft hat, aus Polen Patryk Zatowka, der Belgier Florian Cnudde, Andrey Semenov aus Russland sowie der Slowene Peter Hribar. „Natürlich hofft man insgeheim immer auf eine vermeintlich schwache Mannschaft beim Gegner, aber dass hat uns in der Hinrunde schon nichts genutzt“, schwört Gesinghaus sein Team darauf ein, dass „wir gegen jede Mannschaft beim Gegner mehr als 100 % bringen müssen.“  Dann kann es vielleicht etwas werden mit dem dritten Sieg in Folge.

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