Grünweiß verpasst Punktgewinn um Haaresbreite

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Zuletzt aktualisiert am Samstag, 09. März 2019

Hauchdünn verliert das Zweitliga-Team des TTC Grünweiß beim Tabellendritten in Bad Homburg und verpasst den Durchbruch im Abstiegskampf. Trotzdem ein Spiel, das Mut macht für die letzten beiden Spiele.

Ganz starker Auftritt: Koyo Kanamitsu

Beide Teams mussten auf einen Spieler verzichten, denn Rares Sipos beim Gastgeber und Gerrit Engemann bei Grünweiß traten parallel bei den U 21-Europameisterschaften an und setzen sich dort super in Szene.

Die Begegung begann denkbar schlecht, verloren die Grünweißen beide Doppel. Kanamitsu/Mühlbach waren ohne Chance, Eloi/Zeptner verpassten bei 1:2 und 6:4-Führung den Satzausgleich.

Sehr überraschend gelang dann der Ausgleich. Konnte man bei Damien Eloi darauf hoffen, dass er sich durchsetzt, was mit 3:1 gegen Eszeki aus Ungarn auch gelang, war der 3:1-Sieg von Koyo Kanamitsu, der in dieser Saison bislang enttäuscht hatte, eine echte Überraschung!

Unten spielte Henning Zeptner gut gegen Valuch aus der Slowakei, war aber kanpp mit 1:3 unterlegen. Einen Big Point für Bad Homburg holte Dominik Schja gegen Hermann Mühlbach. Bis zum 5. Durchgang gewannen beide Kontrahenten ihre zwei Sätze jeweils ganz klar. Im Entcheidungssatz war dann alles offen bis zum 7:7. Scheja war dann der glücklichere Spieler, gelangen ihm zwei Netzbälle, die Mühlbach nicht auf den Tisch bringen konnte.

Oben dann der Gipfel der Dramatik: Damien Eloi hatte das Spiel gegen Harald Andersson unter Kontrolle. Er war 2:1 in Sätzen vorne, musste den Satzausgleich hinnehmen, war aber 6:3 vorne. Doch dann hielt er das Risiko zu hoch und am Ende siegte Andersson mit 11:9.

Genau andersrum machte es Kanamitsu, der sein stärkstes Spiel in dieser Saison machte. Nach 0:2-Rückstand drehte er das Match und gewann 11:9 im 5. Satz.

Somit stand es 3:5. Unten sah es kurzzeitig nach zwei Siegen aus. Hermann Mühlbach gelang es auch, knapp mit 3:2 gegen Valuch zu gewinnen. Am Nebentisch hatte Henning Zeptner alle Möglichkeiten, als er gegen den heute starken Scheja zum 2:2 ausglich. Im 5. dann allerdings ein Fehlstart mit 0:4, von dem sich Henning Zeptner, nicht mehr richtig erholte. Scheja gewann und statt eines möglichen 5:5 hieß es 4:6.

Trotz der Niederlage muss es dem Grünweiß-Team, heute betreut von Henk van Spanje und Niklas Ostrowski nicht bange werden. Man hat zwar schon zwei Spiele mehr auf dem Konto als die Konkurrenz, allerdings auch einen leichten Punktevorsprung.

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