Schlag auf Schlag

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Zuletzt aktualisiert am Sonntag, 29. September 2019

Nach dem Achtelfinal-Aus im Deutschen Pokal gegen den Erstligisten ASV Grünwettersbach, bei dem man sich allerdings achtbar aus der Affäre zog, steht schon der nächste Einsatz auf derm Programm. Um 15 Uhr am Sonntag kommt die Mannschaft des FSV Mainz 05 in die Sporthalle des Gymnasiums Hammonense.

Der Vorjahresmeister hat einen guten Start in die laufende Saison erwischt und wartet so mit einem 3:1-Punktekonto auf. In der Tabelle bedeutet das früh in der Saison Platz drei bei Punktgleichheit mit den beiden Tabellenersten aus Dortmund und Passau. Die Grünweißen bekleiden mit ausgeglichenem Konto aktuell Platz 5. Der FSV musste sein Team zur laufenden Saison gehörig umkrempeln, weil es sowohl Kanak Jha als auch Irvin Bertrand in höchste Spielklassen zog: Jha in die deutsche, Bertrand in die französische Liga.

Starken Ersatz scheint man zum einen in Schweden gefunden zu haben: Simon Berglund weist eine 3:1-Bilanz auf. Die Erfolgsbilanz Maciej Kubiks aus Polen ist identisch. Neu im Team ist der Deutsche Jugendmeister von 2018 Cedric Meissner, der erst einmal zum Zuge kam, weil insgesamt sechs alternative Spieler zur Verfügung stehen. Schon in der Vorsaison griffen Simon Söderlund (Schweden) und Luca Mladenovic (Luxemburg) zum Schläger für den FSV.

Auf dem Papier erscheint auch noch Kai Zhangs Nationalmannschaftskollege Nikhil Kumar aus den USA. Bisher kam er allerdings noch nicht zum Einsatz.

Der TTC hält mit seinem 5er-Kader dagegen und möchte mit einem Sieg in der Tabelle an den Mainzern vorbeiziehen. Sehr gespannt kann man darauf sein, ob es Spitzenspieler Pavel Platonov gelingt, seine makellose 4:0-Bilanz aufrechtzuerhalten.

Kai Zhang freut sich schon auf die Kulisse in der Hammonense-Sporthalle: In den USA war er es nicht gewohnt, dass ihn mehr als 100 Zuschauer anfeuern. „ Es macht schon viel mehr Spaß, wenn man weiß, dass viele einem den Sieg wünschen und man die Unterstützung im Nacken spürt“, ist der US-Amerikaner vor eigenem Publikum noch ungeschlagen.

Gerrit Engemann sollte für einen Einsatz am unteren Paarkreuz gesetzt sein. An seiner Seite kommt entweder Hermann Mühlbach oder Thomas Pellny zum Einsatz. „Thomas hatte nach nach dem letzten Wochenende Probleme mit seinem Knie, sodass sein Einsatz zu Wochenbeginn noch fraglich war“, weiß Trainer Dustin Gesinghaus mit Hermann Mühlbach aber eine gute Alternative in seinen Reihen.

„Einen Favoriten kann ich in dieser Partie nicht ausmachen, dafür ist alles zu eng beisammen. Wir werden aber um jeden Punkt kämpfen, um möglichst nach dem Spiel wieder ein positives Punktekonto aufzuweisen“, möchte Gesinghaus sich von Anfang an in der Saison lieber in vorderem als im hinteren Tabellenbereich aufhalten.

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