Engemann, Kanamitsu und Uda mit guten Leistungen bei den Belarus Open

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Zuletzt aktualisiert am Montag, 19. November 2018

Direkt nach dem tollen Event, dem Pokal-Viertelfinale gegen die TTF Liebherr Ochsenhausen, reisten Koyo Kanamitsu und Gerrit Engemann zu den Belarus Open nach Minsk. Auch wenn für beide bei den Herren in der Runde der besten 64 Schluss war, boten sie gute Leistungen.

Knüpfte an die tolle Vorstellung gegen Ochsenhausen an: Gerrit Engemann

Gerrit Engemann und Koyo Kanamitsu starteten beide in der U21- und in der Herren-Klasse. Während der Japaner in der U21-Klasse gesetz war und damit direkt im Hauptfeld stand, musste der gebürtige Lünener durch die Mühlen der Qualifikation. Dort bezwang er zunächst den Chinese Zhang Yinfei mit 11:9 im Entscheidungssatz. Ebenfalls mit 11:9 im 5. Satzbezwang er anschließend Mathan Simon aus Israel, bevor es dann wieder 11:9 im letzten Satz hieß, diesmal aber für seinen Gegner, den Japaner Shogo Tahara. Da dieser aber gegen den Chinesen mit 2:3 unterlegen war hieß es unter den drei beszen Spielern der Gruppe jeweils 1:1, auch die Sätze waren mit 5:5 identisch. Nach Auszählung der Bälle belgte Gerrit Rang Zwei seiner Vorrundengruppe und zog ins Hauptfeld ein.

Gegen den Italiener Antonio Amato, gegen den er schon in der Jugend häufig antreten musste, gab es dann einen 3:2-Sieg. Unter den Besten 32 dann mit 1:3  das Aus gegen den favorisierten Franzosen de Nodrest, die Nummer 251 im Welt-Ranking der Herren.

In eben diesm Wettbewerb, in dem auf vier Gewinnsätze gespielt wurde, ging es für den Hammer auch gut los: 4:0 gegen den Ukrainer Yuriy Nadolny, 4:2 gegen den Weißrussen Gleb Shamruk und dann ein klares 4:0 gegen den Japaner Shogo Tahara, dem er am Vortag bei den Junioren noch unterlegen war. Dies war der Einzug in die Hauptrund. Dort spielt der Grünweiße gegen Nima Almanian, die Nummer 66 der Welt. Gerrit, derzeit selbst die 388 der Welt, bot ein tolles Spiel und unterlag dem hohen Favoriten erst im Entscheidungssatz.

Insgesamt ein super Turnier für den jungen Rechtshänder, der damit hoffentlich weiter Auftrieb für die Auftritte im Grünweiß-Trikot bekommt.

Auch der Grünweiß-Japaner Koyo Kanamitsu konnte Akzente setzen. Bei den Juioren war er direkt für das Hauptfeld qualifiziert. In der Runde der besten 64 bezwang er den Russen Artem Dvoynikov mit 3:2,dann bezwang er den Kroaten Wei ebenfalls mit 3:2. Unter den besten 16 ereilte ihn das Aus mit 2:3 gegen seinenLandsmann Yuta Tanaka.

Bei den Herren siegte er im ersten Spiel seiner Vorrundengruppe gegen einen Chinesen mit 4:2. Anschließend setzte er sich gegen den Deutschen Nils Hohmeier vom Ligakonkurrenten der Grünweißen TuS Celle und dann gegen Abdullah Yigenler aus der Türke ebenfalls ebenfalls 4:2 durch.

Im Hauptfeld traf er dann sofort auf einen der Top-Geserzten, Lubomir Pistej aus der Slowakei, der extrames Risiko geht und direkt mit dem ersten ball punkten möchte. Kanamitsu spielte hier super auf,  hielt gegen den Weltranglisten-70. das Spiel bis zum 9:9 im siebten Satz offen, leider dann zwei schnelle Punkte für den Slowaken und das Spiel war beendet.

Noch im Turnier steht Yukiya Uda. Der zweite Grünweiß-Japaner stand in der U21-Klasse direkt im Hauptfeld, gewann dort zwei Spiele, bevor er überraschend dem Türken Yigenler unterlag, den Kanamitsu bei den Herren besiegen konnte.

Im Herren-Wettbewerb steht Uda nach einem Sieg über Alexander Shibaev, der aufgrund von Verletzungen zu Jahresbeginn in der Weltrangliste abgefallen war (aktuell 136), aber es schon bis auf Platz 21 im Welt-Ranking geschafft hatte.

Bringen Engemann und Kanamitsu die Leistungen dieser Turnierwoche auch am Sonntag im Spiel in Neckarsulm, sollte ein Sieg für die Hammer möglich sein. 

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