Drei Grünweiße bei den German Open am Start

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Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, 10. Oktober 2019

Bei den German Open, einem der 6 Platinum-Turniere im Rahmen der World Tour des Tischtennis-Weltverbandes, gingen mit Gerrit Engemann, Pavel Platonov und Kai Zhang gleich drei Grünweiße in dieser Woche ins Rennen.

Hielt gegen den Weltranglisten-52. Andrei Gacina gut mit: Gerrit Engemann

Das Feld der German Open ist stärker besetzt als bei einer WM, ist die Teilnehmer-Quote der Top-Nationen doch ungleich höher als bei einer WM. Von den Top 50 der Weltrangliste sind in Bremen 45 am Start. Ingesamt messen sich Akteure aus 50 Nationen.

Gerrit Engemann aus dem deutschen U21-Kader erwischte eine schwierige Auslosung. Nach einem Freilos traf er auf den Kroaten Andrei Gacina, seit vielen Jahren in den Top 50 der Welt. Gerrit begann furios, führte 8:3, dann 10:8, konnte den Satz aber nicht nach Hause bringen. Im 2. Satz ein ähnliches Bild, der Hammer liegt die ganze Zeit in Führung, hat bei 10:7 gar drei Satzbälle. Doch wie im ersten Satz spielt Gacina nun seine besten Bälle. Pech bei 10:9 als der Kroate einen Ball nicht richtig parieren kann, ihm aber ein netzroller gelingt. AUch die Sätze drei und vier gehen mit zwei Punkten an Gacina. Eine Niederlage gegen einen Spielr der erweiterten Weltklasse die Gerrit weiter Auftreib geben sollte.

Kai Zhang traf auf Tomas Polansky, den U21-Europameister von 2018, dem er vor drei Wochen im Zweitliga-Spiel gegen Saarbrücken bereits unterlegen war. Der US-Boy siegte 19:17 im ersten Satz und verlor den zweiten mit 11:13 durch einen abgezählten Aufschlag. Die Schiedsrichter sahen eine Verdeckung des Balles. Danach kam Zhang nicht mehr richtig in Schwung und musste seinem Gegner zum 4:1-Sieg gratulieren.

Besser machte es Grünweiß-Spitzenspieler Pavel Platonov, der gegen den Inder Gosh ganz klar mit 4:0 gewinnen konnte. In der nächsten Runde traf er dann auf den Silbermedaillen-Gewinner der diesjährigen European Games, den Dänen Jonathan Groth. Platonov war auf Augenhöhe und bot dem Dänen ein tolles Spiel. Der Grünweiße agierte wie immer tischnah und ihm gelangen reaktionsschnelle Blockbälle gegen die krachenden Vorhand-Schwinger seines Gegners. Letzlich konnte er Groth aber trotz Satzballes im vierten Durchgang nicht stoppen.

Platonov war auch der einzige Grünweiße, der im Mixed antrat. Mit seiner Partnerin Bogdanova gewann er in Runde 1 gegen Szudi/Pergel aus Ungarn, eines der stärksten europäischen Mixed. In der 2. Runde kam dann aber das Aus mit 0:3 gegen die hohen Favoriten Wang/Wang aus China. Der Mixed-Wettbewerb hat enorm an Bedeutung gewonnen, da er bei den nächsten Olympischen Spielen in Tokio als zusätzliche Disziplin aufgenommen wurde.

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